
Wie Englischlernen aus der Ferne in Ihren Alltag passt
Englisch aus der Ferne zu lernen bedeutet, dass Sie und Ihre Lehrkraft nie im selben Raum sind, Sie begegnen sich stattdessen über einen Bildschirm. Lektionen, Materialien und Feedback laufen über Videoanrufe, E-Mail und geteilte Dokumente statt über ein physisches Klassenzimmer. Das klingt nach einem kleinen Unterschied, verändert aber fast alles daran, wie Lernen in einen vollen Alltag passt: Sie müssen nicht in einem englischsprachigen Land leben, und Sie müssen nicht einmal Ihr Zuhause verlassen, um ein sicherer, fließender Sprecher zu werden.
Warum „keine Zeit“ kein guter Grund zum Warten ist
Der häufigste Vorwand, kein Englisch zu lernen, ist schlicht Zeitmangel. Die meisten Menschen arbeiten Vollzeit und nehmen an, dass Sprachenlernen Stunden erfordert, die sie nicht haben. Doch Fernunterricht beseitigt die beiden größten Zeitkosten klassischer Kurse: den Anfahrtsweg zur Sprachschule und den festen Gruppenzeitplan, der sich nicht nach Ihrem Kalender richtet. Eine 30- oder 45-minütige Lektion vom Küchentisch aus vor der Arbeit oder in der Mittagspause summiert sich über einige Monate zu echtem Fortschritt, ohne dass Sie jemals einen freien Abend „finden“ müssen.
Die didaktischen Vorteile des Fernunterrichts
Sie arbeiten mit authentischem Material. Ein Lehrbuchdialog zu lesen ist ein schwacher Ersatz für echte Sprache. Fernunterricht macht es einer Lehrkraft leicht, einen aktuellen Nachrichtenartikel, eine echte E-Mail-Vorlage oder einen Videoclip einzubringen und die Lektion darum herum aufzubauen, sodass Sie das Englisch lernen, das Menschen heute tatsächlich verwenden, nicht eine vereinfachte Lehrbuchversion.
Sie erhalten Zugang zu Lehrkräften, nicht nur zu einem Kurs. Videoanrufe bringen Sie in direkten Kontakt mit einer muttersprachlichen Lehrkraft aus aller Welt, statt mit wem auch immer zufällig an der nächstgelegenen Schule unterrichtet. Das ist wichtiger, als es klingt: Eine Lehrkraft, die Ihre spezifischen Ziele versteht, sei es ein Vorstellungsgespräch, eine Prüfung oder Sicherheit im Berufsalltag, gestaltet Lektionen entsprechend, was ein allgemeines Lehrbuch nicht leisten kann.
Sie trainieren echtes Hörverständnis, nicht Lesen mit Ton. Ein Gespräch zu üben, ohne sich auf Untertitel oder Text zu verlassen, zwingt Sie, sich rein auf Klang und Bedeutung zu konzentrieren, genau die Fertigkeit, die klassischer Klassenzimmerunterricht zu wenig trainiert. Freies Gespräch mit einer Lehrkraft baut Sprachfluss und Hörverständnis gleichzeitig auf.
Die praktischen Vorteile des Fernunterrichts
Über die Didaktik hinaus passt Fernunterricht schlicht besser in den echten Alltag als ein fester Klassenplan. Sie bestimmen Ihr eigenes Tempo, statt sich nach der Geschwindigkeit einer Gruppe zu richten. Alles ist individuell, von den behandelten Themen bis zur Menge der Hausaufgaben. Es spielt keine Rolle, wo Sie leben, auch eine Kleinstadt ohne Sprachschule bietet Ihnen vollen Zugang zu qualifizierten Lehrkräften. Und die Lektionen finden über Videokonferenz-Tools wie Zoom statt, die die meisten Menschen ohnehin täglich für die Arbeit nutzen, sodass keine neue Technologie zusätzlich zur Sprache selbst erlernt werden muss.
| Klassisches Klassenzimmer | Fernunterricht |
|---|---|
| Fester, von der Schule vorgegebener Zeitplan | Sie wählen die Lektionszeiten nach Ihrem eigenen Kalender |
| Gruppentempo, bestimmt vom Durchschnittsschüler | 1:1-Tempo, vollständig bestimmt von Ihrem Fortschritt und Ihren Zielen |
| Beschränkt auf Lehrkräfte in Ihrer Nähe | Zugang zu Lehrkräften aus aller Welt |
| Anfahrtszeit kommt zur Lektionszeit hinzu | Keine Anfahrt, Lektionen finden statt, wo immer Sie sind |
Und die Isolation?
Der ehrlichste Nachteil, den Menschen beim Fernunterricht nennen, ist ein Gefühl der Isolation, das Fehlen der sozialen Atmosphäre eines physischen Klassenzimmers voller anderer Lernender. Das ist ein echtes Anliegen, aber auch eines, das sich leicht angehen lässt: Regelmäßiger Kontakt mit derselben Lehrkraft über Zeit hinweg, statt wechselnder Vertretungen, baut eine Beziehung auf, die sich weit persönlicher anfühlt als ein großer Gruppenkurs es je könnte. Viele Lernende berichten, dass ihre Fernlehrkraft am Ende ihre Ziele, Schwächen und ihren Humor besser kennt, als es eine Klassenlehrkraft mit 15 Schülern je könnte.
Fernunterricht ist mobil geworden
Sie können Ihr Englisch nun jederzeit und überall verbessern. Videokonferenz-Apps laufen reibungslos auf Handy oder Tablet, sodass sich immer mehr Menschen von unterwegs zuschalten, statt am Schreibtisch zu sitzen. Solange eine Internetverbindung besteht, kann eine Fernlektion vom Zug aus, in einem Wartezimmer oder in einem Hotelzimmer während einer Geschäftsreise stattfinden. Und bricht die Verbindung mitten in der Lektion ab, wechseln die meisten Lehrkräfte einfach auf einen Telefonanruf, sodass die Lektion nicht verloren geht.
Wenn Sie Fernunterricht gegen einen klassischen Kurs abwägen, geht unser Leitfaden zu Gruppen- versus Einzelunterricht Englisch für vielbeschäftigte Berufstätige genauer auf die Vor- und Nachteile ein, und unser Leitfaden zum Online-Englischlernen beschreibt, worauf bei einer Plattform oder Lehrkraft zu achten ist. Da die meisten Fernlektionen heute über Videokonferenz-Tools laufen, lohnt sich auch unser Überblick zu Englisch für Videokonferenzen auf Zoom, besonders wenn Sie Englisch teilweise für Arbeitsbesprechungen lernen. Um mit einem strukturierten Kurs für Fernunterricht im 1:1-Format zu starten, sehen Sie sich unseren Kurs für gesprochenes Englisch an.
Häufig gestellte Fragen
Ist Fernunterricht in Englisch genauso effektiv wie Präsenzunterricht?
Welche Ausrüstung brauche ich für Englischunterricht aus der Ferne?
Wie bleibe ich motiviert ohne ein Klassenzimmer um mich herum?
Kann ich Englisch aus der Ferne lernen, wenn meine Internetverbindung unzuverlässig ist?
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