Modalverben im Englischen: Regeln, Verwendung und Übungen

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Modalverben (modal verbs) sind Hilfsverben wie can, could, may, might, must, shall, should, will, would und ought to, die Fähigkeit, Erlaubnis, Verpflichtung, Rat oder Wahrscheinlichkeit ausdrücken. Ihnen folgt das Grundverb, ohne „to“ und ohne „-s“.

Modalverben sind eine kleine Gruppe, die Sie ständig verwenden, im allgemeinen Englisch, im Business-Englisch und in Prüfungen. Dieser Leitfaden zeigt die vollständige Liste, die drei Regeln, die sie besonders machen, jede wichtige Verwendung mit Beispielen, die zu vermeidenden Fehler und drei Übungen zum Üben.

Eine kurze Video-Zusammenfassung

Was Modalverben sind

Modalverben (auch modale Hilfsverben) geben einem anderen Verb Bedeutung: Sie zeigen, wie wahrscheinlich, möglich, nötig oder erlaubt etwas ist. Statt eine Handlung direkt zu beschreiben, drücken sie die Haltung der sprechenden Person aus, etwa Fähigkeit, Erlaubnis, Verpflichtung oder Wahrscheinlichkeit.

Die reinen Modalverben sind: can, could, may, might, must, shall, should, will, would und ought to. Verwandte Ausdrücke wie have to, be able to und be allowed to sind modal substitutes, die die Zeitformen füllen, die Modalverben nicht bilden können.

Die drei Regeln der Modalverben

Modalverben verhalten sich anders als gewöhnliche Verben. Drei Regeln machen sie besonders:

  1. Sie nehmen in der dritten Person nie ein -s: She must be hungry, nicht „She musts“.
  2. Sie bilden Fragen und Verneinungen ohne do/does/did: Can she go?, nicht „Does she can go?“.
  3. Ihnen folgt der bare infinitive (das Verb ohne „to“): I might go, nicht „I might to go“. (Ausnahmen: ought to, have to, used to.)

Wann man welches Modalverb verwendet

Dasselbe Modalverb kann mehrere Bedeutungen haben, und verschiedene Modalverben können sich eine Bedeutung teilen. Diese Tabelle zeigt die wichtigsten Verwendungen mit Beispielen.

Verwendung Modalverben Beispiel
Fähigkeit can, could I can swim. / She could read at four.
Erlaubnis can, could, may Can I sit here? / May I leave?
Verpflichtung / Notwendigkeit must, have to You must wear a seatbelt.
Rat should, ought to You should rest. / You ought to apologise.
Wahrscheinlichkeit (Gegenwart) must, can’t, may, might, could She must be tired. / He can’t be serious.
Wahrscheinlichkeit (Vergangenheit) must have, can’t have, might have He must have missed the train.
Bitten / Angebote can, could, would, will Could you help me? / Will you open the window?
Vorhersage / Zukunft will It will rain tomorrow.

Bei Wahrscheinlichkeit bedeutet must etwa 90 % Sicherheit, can’t unmöglich, und may, might und could etwa 50 %. Um diese Bedeutungen in Zeitformen zu verwenden, die Modalverben nicht haben (Vergangenheit, Zukunft, Perfekt), brauchen Sie modal substitutes.

Die Regeln zu lesen ist leicht; das richtige Modalverb beim Sprechen automatisch zu wählen ist das Ziel. Üben Sie Modalverben im echten Gespräch mit einer erfahrenen muttersprachlichen Lehrkraft in einer kostenlosen Probestunde. Ohne Kreditkarte.

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Häufige Fehler mit Modalverben

  1. -s in der dritten Person hinzufügen. Falsch: She cans swim. Richtig: She can swim.
  2. „to“ nach dem Modalverb hinzufügen. Falsch: I must to go. Richtig: I must go. (Nur ought to und have to behalten „to“.)
  3. do/does in Fragen verwenden. Falsch: Do you can help? Richtig: Can you help?

Übungen zu Modalverben

Machen Sie jede Übung auf dieser Seite und prüfen Sie Ihre Antworten sofort.

Übung 1. Ordnen Sie jedes Modalverb seiner Verwendung zu.

Übung 2. Ergänzen Sie die Sätze mit dem richtigen Modalverb.

Übung 3. Wählen Sie für jeden Satz das richtige Modalverb.

Häufige Fragen

Was sind Modalverben im Englischen?
Modalverben sind Hilfsverben wie can, could, may, might, must, shall, should, will, would und ought to. Sie drücken Fähigkeit, Erlaubnis, Verpflichtung, Rat oder Wahrscheinlichkeit aus und werden vom Grundverb gefolgt.
Was sind die Regeln für Modalverben?
Drei Regeln: Sie nehmen in der dritten Person kein „-s“, sie bilden Fragen und Verneinungen ohne do/does/did, und ihnen folgt der bare infinitive (das Verb ohne „to“), mit Ausnahmen wie ought to und have to.
Nehmen Modalverben „to“?
Nein. Den meisten Modalverben folgt das Grundverb ohne „to“: „I can go“, „She must leave“. Die Ausnahmen sind ought to, have to und used to, die „to“ behalten.
Was ist der Unterschied zwischen must und have to?
In der Gegenwart zeigt must meist eine Verpflichtung von der sprechenden Person, während have to von außen kommt (eine Regel oder ein Gesetz). In Vergangenheit und Zukunft verwenden Sie had to und will have to, da must keine Vergangenheit oder Zukunft hat.
Welches Modalverb verwende ich für Erlaubnis?
Can, could und may bitten um oder geben Erlaubnis. Could und may sind förmlicher und höflicher: „Could I leave early?“ oder „May I come in?“. Can ist umgangssprachlicher: „Can I sit here?“

Das Wichtigste

  • Modalverben drücken Fähigkeit, Erlaubnis, Verpflichtung, Rat und Wahrscheinlichkeit aus.
  • Ihnen folgt das Grundverb, ohne -s und meist ohne to.
  • Sie bilden Fragen und Verneinungen ohne do/does/did.
  • Ein Modalverb kann mehrere Bedeutungen haben; achten Sie auf den Kontext.
  • Für fehlende Zeitformen verwenden Sie modal substitutes (have to, be able to).

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